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05.09.
La Vallee Tranquille - Kulala Tented Camp Fahrt durch eine wunderschöne Landschaft. Leider waren die Straßen nicht immer so schön, um nicht zu sagen teilweise sehr schlecht. Dies hat dazu geführt, dass ich einmal kreuz und quer über die Schotterpiste bin, um eine ruhigere und nicht so holprige Spur zu suchen, was geradewegs dazu geführt hat, das wir stecken geblieben sind! Na prima! Die ruhige Spur hat sich als etwas tiefere Sandspur entpuppt, woraufhin ich sofort vom Gas bin um nicht ins schlingern zu kommen und das gefährliche Umkippen des Wagens zu vermeiden. Erste Anfahrversuche sind deprimierend gescheitert, nach Zuschalten des Allradantriebes und der Differentialsperre ging es langsam aber sicher wieder raus aus der Spur. Puh, Glück gehabt! Kurz nach halb eins sind wir bei unserer traumhaften Lodge angekommen. Das Kulala Tented Camp muss man sich so vorstellen, eine sehr weite Ebene und dort hinein wurden 7 sehr geräumige Zelte gebaut. Alle auf Holzpfählen, mit eigenem Bad und eigener Terrasse! Nach kurzer Pause sind wir dann doch noch zur
Sossusvlei gefahren. Zum Gate soll es eine Stunde sein. Dabei hatten wir
aber übersehen, dass es vom Gate zur Sossusvlei auch noch mal eine Stunde
war, was wir aber erst unterwegs festgestellt haben. Außerdem schließt
sich am Ende der geteerten Straße noch ein ca. 5 km langes Stück
auschließlich für Allradfahrzeuge an. Am Anfang ist das noch recht nett
, aber später "schwimmt" man förmlich im Sand, wodurch es
einem doch recht mullmig wird, insbesondere bei der Vorstellung, wenn man
nun anhalten müsste ... das Anfahren ist das schwierigste! Auf der Mitte
der Strecke haben wir uns daher auch überlegt, ob wir nicht lieber
umkehren sollten um ein Steckenbleiben zu vermeiden. Letztendlich haben
wir uns doch für die Weiterfahrt entschieden und sind gut durchgekommen.
Für unsere kleine Wanderung blieb uns nur noch relativ wenig Zeit.
Schade, da das Death Vlei überwältigend ist. Auf der Rückfahrt zur
Lodge haben wir uns dennoch nicht davon abhalten lassen, die eine oder
andere schöne Düne zu fotografieren. 06.09.
Ausfahrt zur Death Vlei und Sossusvlei und Besteigung der Big Daddy (eine
der höchsten Dünen, ca. 300 m hoch) Wecken
5.30h, kurzes, kleines Frühstück 6h und Abfahrt 6:30h. Wir fahren über
einen Privatweg des Camps zur Sossusvlei. Der Privatweg hat den Vorteil,
das wir früher als alle anderen in das Gebiet herein kommen, da das Gate
erst um 7h öffnet. Der Vorteil ist bald dahin, da jeder herumlaufende
Springbock fotografiert werden muss und somit die Zeit verstreicht. Der
Vorteil liegt normalerweise darin, das man die Sossusvlei ohne zig
Menschen fotografieren kann und bei bestem Licht, will heißen durch die
aufgehenden Sonne wird der rote Sand noch roter. Wir fahren aber eh zur
Death Vlei und er meint, wer will kann auf Big Daddy. Schau
mer mal. Wir
laufen mal los, mal sehen wie weit wir kommen. Der Anfang ist heftig da es
relativ steil los geht. Ab der ersten Anhöhe geht es dann nur leicht
bergauf, um dann wieder immer steiler zu werden. Zum Schluss der zweiten
Anhöhe ist es so steil, das man einen Schritt macht und 80 - 90 % wieder
zurück rutscht. Das bringt die Atmung und den Kreislauf richtig in
Schwung. Das letzte Stück ist auch noch anstrengend aber nicht mehr so
steil. Geschafft. Wir haben einen umwerfenden Blick auf die Sossusvlei und
zig andere Dünen. Es hat sich gelohnt! Runter geht es die Steilwand in
Riesenschritten und deutlich schneller als hoch. Zurück am Parkplatz,
gibt es Frühstück mitten in den Dünen. Auf der Rückfahrt werden wir
alle recht müde. An der Lodge angekommen faulenzen wir den restlichen
Nachmittag.
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