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09.09.
Swakopmund - Cape Cross - Spitzkoppe - Usakos - Karibib - Omaruru - Epako
Game Lodge Wir
haben riesiges Glück, der Wind bläst vom Land aufs Meer raus, d.h. die
Robbenkolonie riecht fast überhaupt nicht! Es ist schon sehr
beeindruckend vor ca. 130.000 Robben zu stehen und sich das rege Treiben
an zu schauen. Danach geht's auf Schotterstraße zur Spitzkoppe, auch das
namibische Matterhorn genannt. Letzteres ist vielleicht doch etwas übertrieben,
aber sehr schön ist es schon. Zum Glück können wir den Rest der Strecke
auf Teerstraßen fahren, wodurch wir auch deutlich besser voran kommen. In
der Epako Game Lodge angekommen, sehen wir, dass die Pirschfahrten gerade
weg sind. Macht aber nichts, wir sind eh ziemlich kaputt von der Fahrerei
und wir bleiben ja 2 Nächte, d.h. wir haben morgen den ganzen Tag Zeit.
Die Lodge liegt in einem 22 Hektar großen Areal, d.h. neben den bereits
vorhandenen Tieren, wie z.B. Kudu's und Oryx-Antilopen noch Elefanten,
Nashörner und Raubkatzen zu bieten hat. Letzterer sind aber eigentlich
nicht zu Gesicht zu bekommen. Insgesamt befinden sich hier 2.000 Tiere.
Direkt vom Restaurant kann man sie an einem Wasserloch beobachten. Wir
konnten dort regelmäßig die Nashörner, Wasserböcke, Kudu's und Springböcke
bewundern. 10.09.
Pirschfahrten auf der Epako Game Lodge Die
erste Pirschfahrt begann um 8:30h. Nachdem offensichtlich alle anderen Gäste
Langschläfer oder Vielfrühstücker waren, sind wir die einzigsten
Teilnehmer. Unsere Tour führt uns zu Buschmannzeichnungen. Diese sind
zwischen 300 und 2000 Jahren alt. Auf der Fahrt dorthin sehen wir Kudu's,
Strauße, Springböcke, Giraffen, Damara-Dik-Dik, Klippspringer,
Oryx-Antilopen, Zebra's und Paviane. Kann auch sein, dass ich was
vergessen habe. Was auffällt ist, dass die Tiere eine sehr hohe, natürliche
Fluchtdistanz haben. Im Gegensatz zu den großen Nationalparks, wo man die
Tiere fast aus dem Auto heraus streicheln kann, da sie sehr an die Auto's
gewöhnt sind. D.h. sobald sie unsere Auto sehen, schauen sie einen kurzen
Moment auf und rennen davon. Die Fahrt ist sehr schön, da unser Guide
Simpson sehr viel und gut erklärt. Mal ganz abgesehen davon, was er alles
entdeckt. Unsere Tour endet um kurz vor 12h. Mittags ist ausruhen
angesagt. Um 16:30h geht's zur nächsten Tour los. Zu den bereits morgens
gesichteten Tieren kommen noch Nashörner, Elanantilopen und Gnu's. Kurz
vor Sonnenuntergang fahren wir noch zu den 3 Geparden die hier in einem
großen Gehege gehalten werden, nachdem sie eingefangen wurden, da sie auf
Farmen Wild gerissen haben. Es ist immer wieder beeindruckend, sie aus nächster
Nähe zu beobachten. Nach der Fütterung geht's zum Sundowner auf einen Hügel.
Dort bekommen wir Sangria und Knabbereien. Nachdem die Sonne weg ist,
geht's zu unserer Überraschung noch mal zu einem Gehege. Dort erkennen
wir im Scheinwerferlicht afrikanische Luchse. Nun sollen wir ganz ruhig
sein, denn wir werden in eine Box geführt, kurz darauf geht ein Licht an
und wir sehen 2 Leoparden auf uns zu kommen! Diese schönen Tiere aus nächster
Nähe zu betrachten, ist ein fantastisches Erlebnis.
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