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13.09.
Fahrt vom Okaukuejo Rest Camp zum Halali Rest Camp beides im Etoscha
Nationalpark
Aufstehen
6h, kurzer Gang zum Wasserloch, nichts los. Abfahrt kurz vor 7h. Am frühen
Morgen im schönsten Licht sind leider nur wenige Tiere unterwegs. Neben
den "üblichen" Tieren sehen wir am Riefontein Wasserloch wieder
Löwen. Leider wieder sehr weit weg und wieder im Schatten liegend. Im
Halali angekommen essen wir erst mal und checken ein. Am Wasserloch im
Camp ist wieder die Hölle los, eine Herde Elefanten füllt seine
Wasservorräte auf und kühlt sich ab. Gestärkt brechen wir wieder auf.
Das erste Wasserloch ist wieder ein Reinfall, das zweite soll wieder gemäß
Beschreibung super sein. Es sind einige Tiere da, aber super? Nachdem wir
schon weiterfahren wollen fallen uns wieder 2 abseits stehende Autos auf.
Die müssen irgendwas sehen. Heike schaut und findet nichts, ich schaue
auch nichts. Dann schaue ich noch mal, in geduckter Haltung erkenne ich
unter einem quer liegenden toten Baum, Fell mit Maserung, d.h. Gepard oder
Leopard. Auf den ersten Blick tippe ich auf Leopard. Wir fahren ein Stück
vor, drehen wieder, um einen besseren Blick zu bekommen. Jetzt finden wir
den "Fellfetzen" nicht mehr. Doch da ist er wieder, ein quer
daliegender Leopard. Nachdem er mal seinen Kopf hebt sehen wir ihn in
ganzer Schönheit. Dann legt er sich wieder hin. Schwierig zu
fotografieren, weil relativ weit weg und im Schatten. Nach einer Weile
steht er auf und geht weg. Aber zu unserer Freude verschwindet er nicht im
Dickicht sonder geht Richtung Wasserloch. Dies hat natürlich zur Folge
das ca. 5 - 10 Autos relativ hektisch Umparken. Da die Straße recht weit
ist, geschieht dies alles problemlos ohne das sich Fahrzeuge ineinander
verkeilen. Jeder spekuliert wo der Leopard wieder rauskommen wird. Nachdem
er kurz verschwunden war, erscheint er wieder aus dem Dickicht und läuft
auf das Wasserloch zu, ich fotografiere was ich kann, in der Hoffung auf
wenigstens ein schönes Bild. Am Wasserloch angekommen, setzt er sich
leider mit dem Rücken zu uns hin und trinkt. Dann geht er nach rechts und
legt sich wieder hinter einen querliegenden toten Baum. Ebenfalls von
rechts kommt ein Oryx-Antilope. Meines Wissens steht die aber nicht auf
seiner Speisekarte, was sich bewahrheitet, denn er lässt ihn vorüberziehen.
Kurz darauf verabschiedet er sich ins Dickicht. Das Ganze hat ca. eine 3/4
Stunde gedauert und ich habe dabei ca. 50 - 60 Bilder geschossen.
Hoffentlich wird wenigstens das eine oder andere was ... . Nach diesem
super Erlebnis fahren wir zurück ins Camp, da man das durch nichts toppen
kann. Hierzu muss man wissen, dass es sehr viel Glück braucht einen
Leoparden überhaupt zu Gesicht zu bekommen, erst recht dann auch noch so
schön zu sehen.
Namibia
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