21 Tage und 5555 km in

Südafrika

Warum gerade nach Südafrika? Ganz einfach, weil Heike während unseres letzten Urlaubes in Nepal gesagt hat: "Das nächste Mal geht es in ein zivilisierteres Land, wo man komfortabel Urlaub machen kann". Das das Südafrika wird hätte ich nie gedacht. Aber um so besser. Zuerst wußte ich von Südafrika eigentlich gar nichts, außer das, was man aus der Presse über das Apartheidregime mitbekommen hat. Aber Heike hat das dann recht geschickt gemacht und erstmal Bildbände besorgt. Bilder sind immer gut. Da ist mir dann sehr schnell klar geworden, das das Land eine ungeheure Vielfalt bietet. Von Tiere anschauen in den unzähligen Nationalpark`s, über Wandern in kleinen oder auch größeren Bergen oder Strände ohne Ende, mit Walen anschauen, sofern sie zu sehen sind.

Sicherheit: Was dieses Thema betrifft, bekommt man ja verschiedenste Info's und insbesondere teilweise Horrorstory's von allen möglichen Stellen erzählt. Man sollte unbedingt bei den sogenannten guten Ratschlägen immer nach fragen, ob derjenige überhaupt schon selbst in Südafrika war. Fakt ist, wir haben uns bei weitem nicht unsicherer gefühlt als anderst wo auch. D.h. man sollte sich sicherlich an die für alle Großstädte dieser Welt geltenden Grundregeln halten und z.B. nicht seinen Geldbeutel mit dem gerade getauschten Banknotenbündel Jedem zeigen. Aber man sollte wirklich nicht hinter jedem Schwarzen einen potentiellen Räuber vermuten.

Fußgänger: Es ist unübersehbar, das viele Schwarze sehr, sehr arm sind. Hinzu kommt dass in weiten Teilen des Landes kein Nahverkehrswesen existiert. Hierdurch kommt es, dass viele Menschen Kilometer lange Märsche auf sich nehmen bzw. auf sich nehmen müssen und mangels anderer Wege laufen sie auf der Straße. Egal, ob das auf der Autobahn oder auf der Nationalstraße ist. Ob auf dem Seitenstreifen oder auf dem Mittelstreifen es wird überall gelaufen. Selbst wenn man einige Kilometer ohne Ortschaft hinter sich hat, kann es sein, das da dennoch einer läuft und man auch danach wieder eine ganze Weile keine Ortschaft sieht.

Tiere auf der Fahrbahn: Hinzu kommt, dass man überall und zu jeder Zeit mit Tieren auf der Fahrbahn rechnen muß. Das können Ziegen sein, Schildkröten, einzelne Kühe oder wie einmal passiert eine ganze Kuhherde.

Polizeikontrollen: Was die südafrikanische Polizei an Geschwindigkeitskontrollen macht ist der Hammer und man sollte sich nie sicher sein, selbst wenn gerade eine war, dass hinter der nächsten Kurve schon wieder welche stehen.

Fullservice an Tankstellen: Anfangs etwas ungewohnt, findet man doch schnell Gefallen dran. Man kommt an, macht die Scheibe runter und sagt was man will. Das Benzin wird eingefüllt, bis der Tank voll ist, die Scheiben werden geputzt und das Wechselgeld bekommt man auch gebracht. Ganz Genaue putzen die Scheiben rund herum. Sehr bequem.

Essen: Kurz um, man kann hervorragend essen und kostet lediglich ein Drittel bis die Hälfte von unseren Preisen. Insbesondere Steak's (Rind, Strauß, Antilope) und an den Küsten natürlich Fisch, sind zu empfehlen.

Sauberkeit, insbesondere der Toiletten: Wir haben durchweg nur sehr positive Erfahrungen gemacht, was die Zimmer betrifft, hatten wir das auch erwartet, aber das die Toiletten selbst im hintersten Eck Südafrika's an den Tankstellen so sauber sind, hätten wir nicht gedacht.

Günstig: Südafrika hat ein hervorragendes Preis/ Leistungsverhältnis. Im Durchschnitt bezahlt man beim Essen gehen die Hälfte oder nur ein Drittel unserer Preise. Benzin kostet auch nur die Hälfte. Eintrittspreise sind auch sehr moderat, von wenigen Ausnahmen abgesehen.

Material:
Reiseführer: Südafrika Stefan Loose Verlag, Südafrika Merian Live, Südafrika reiseführer & reisekarte Satour, Kapstadt und Garden Route, Regionalführer Ivanowski`s Reisebuchverlag
Karten: freytag & berndt 1 : 2.000.000 (Map Studio)
Merian Südafrika, GEO Saison Südafrika, GEO Spezial Afrikas Süden, etc.

Unsere Route


 
Die jeweiligen Kilometerangaben, im Text, entsprechen nicht immer den reinen Entfernungen von Ort zu Ort!!!

Johannesburg - Sukuza Camp/ Krüger Nationalpark - Satura Camp/ Krüger Nationalpark
Satura Camp/ Krüger Nationalpark - Aventura Blydepoort/ Kleine Drakensberge
Aventura Blydepoort/ Kleine Drakensberge - Green Door Guest Hoouse/ Piet Retief - Hilltop Lodge/ Hluhluwe-Umfolozi Tierschutzgebiet
Hilltop Lodge/ Hluhluwe-Umfolozi Tierschutzgebiet - La Mercy/ Durban
La Mercy/ Durban - Cathedral Peak Hotel/ Drakensberge
Cathedral Peak Hotel/ Drakensberge - Regent Hotel/ East London - The Elephant House/ Addo
The Elephant House/ Addo - Beacon Guesthouse/ Plettenberg Bay - Burga's Guesthouse/ Oudtshoorn
Burga's Guesthouse/ Oudtshoorn - Arniston Hotel/ Waenhuiskrans - Windsor Lodge Hotel/ Hermanus
Windsor Lodge Hotel/ Hermanus - La Villa/ Kapstadt
Kapstadt / Tafelberg und Botanischer Garten
Kapstadt / Kap der guten Hoffnung
Kapstadt / Lionshead

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Stand: 17.11.2001