Giraffe/ Giraffe

Giraffa camelopardalis

Neben einigen Exemplaren in Wildreservaten und Parks findet man Giraffen vorwiegend im Kruger National Park und in dessen Umgebung. Der Name Giraffe stammt vom arabischen Wort zarafah ("die, die schnell geht"). Das hervorstechendste Merkmal der Massai-Giraffe ist ihr unregelmäßiges, sternenförmiges Muster gegenüber der geometrischen Fellzeichnung der Netzgiraffe, die überdies eine dunklere Braunfärbung hat. Die männlichen Tiere werden durchschnittlich 5 1/2 m groß.

Die Weibchen, die normalerweise ein helleres Fell und eine weniger ausgeprägte Zeichnung haben, wirken dagegen mit ihren 4 1/2 m wie Zwerge. Beide Geschlechter haben "Hörner" - tatsächlich nur kurze, von Haut überzogene Knochenauswüchse, die auf ein einstiges Geweih hinweisen könnten. Trotz ihres unglaublich langen Halses besitzt die Giraffe nur 7 Halswirbel genauso viele wie alle anderen Säugetiere und der Mensch.

Giraffen sind am frühen Morgen und Nachmittag aktiv, wenn sie Blätter und Zweige der Akazien fressen. Es überrascht vielleicht, sie auch Knochen zermalmen zu sehen - eine Technik, die als pica bezeichnet wird und auf einen Mineralienmangel deutet. Steht die Sonne hoch, entspannen sich Giraffen an einem schattigen Ort. Auch nachts ruhen sie mehrere Stunden.

Giraffen suchen meist am späten Nachmittag oder frühen Abend eine Wasserstelle auf, aber um an das Wasser heranzukommen, müssen sie alle möglichen akrobatischen Verrenkungen anstellen. Beim Trinken scheinen sie stets zögerlich und nervös zu sein, da sie dann am leichtesten angreifbar sind. Kommt ihnen die Situation riskant vor, verzichten sie sogar ganz auf das Trinken.

Südafrika