Schabrackenschakal (engl: Black-Backed Jackal)

Canis mesomelas

Der Schabrackenschakal ist in allen drei Ländern weit verbreitet, bei Farmern allerdings wenig beliebt. Die graue Einfärbung seines Rückenfells wird vom Nacken aus zum Schwanz hin schmaler. Obwohl er zur Familie der Hunde zählt, ähnelt er mit seinem buschigen Schwanz und seinen großen Ohren mehr einem Fuchs.

Schakale sind überwiegend Aasfresser, die im Allgemeinen geduldig in der Nähe gerissener Tiere ausharren, bis sie einen Bissen abbekommen. Ansonsten jagen sie oftmals Insekten, Vögel, Nagetiere und manchmal sogar kleinere Antilopen. Sie halten sich auch in der Nähe von Farmen auf, wo sie Schafen, Federvieh, jungen Kälbern und Fohlen nachstellen. Jedes Schakalpaar sucht sich ein Heimatrevier von ca. 250 ha Größe. Die Weibchen werfen 5-7 Junge, die nach etwa einem Jahr ausgewachsen sind, aber meist schon nach 2 Monaten auf sich gestellt sind und dann für Feinde, wie z.B. Leoparden, Geparden und Adler, eine leichte Beute abgeben. Im Krüger National Park sieht man eventuell auch den etwas größeren und gleichmäßiger grau gefärbten Streifenschakal (Canis adustus, side-stripedjackat).

Südafrika