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Johannesburg - Sukuza
Camp/ Krüger Nationalpark -
Satura Camp/ Krüger Nationalpark
29.09.2001 Samstag
Flug von München 18:40h nach Zürich 19:40h und weiter 20:25h nach
Johannesburg 6:35h mit Swissair (planmäßig wäre es so gewesen!) Anfahrt
zum Flughafen ohne Probleme, keine Schuhe vergessen, kein Stau, kein
Unwetter und es fehlt uns nichts. Einchecken - keine Schlange! Was ist
denn hier los? Jetzt geht's doch los! Der Flieger startet nicht! Ca. 25
Minuten Verspätung, wir haben in Zürich aber "nur" 45 Minuten
Aufenthalt. Im Flieger kommt dann auf dem Display: Johannesburg "rebooked",
wie umgebucht? In Zürich gehen wir fast im Laufschritt zum anderen
Schalter. Umgebucht von Swissair auf Southafrican Air, na damit können
wir leben. Und dann, unser Flieger ist mit etwas Verspätung angekommen
und sie hätten kleine technische Probleme, es geht nicht planmäßig
weiter, sondern erst in ca. 30 Minuten. Um 21h die Durchsage: Sie haben
immer noch technische Probleme, weitere Informationen um 22h, es gibt
dafür aber nun Softdrinks und Sandwiches. 22h, die nächsten Info's gibt
es um 22:45h! Es ist erstaunlich wie ruhig doch so eine wartende Meute
ist. 22:45h sie können die technischen Probleme heute nicht beheben, es
fehlt ihnen ein Ersatzteil. Es werden Busse organisiert, die uns zu einem
nahe gelegenen Novotel Hotel bringen. Wir bekommen dann morgen früh um 9h
die nächsten Info's. Bis die Hotelbusse da sind, wir eingecheckt sind und
im Bett liegen ist es 0:45h! Gute Nacht in Zürich!
30.09.2001 Sonntag
Um 7:31h weckt uns der Fernseher, eigentlich wollten wir etwas später
aufstehen ... als wir in die Empfangshalle kommen, steht auf einem Schild
Abflug 10:00h. Na also! Frühstück, warten auf den Bus, Gedrängel ohne
Ende, da ist es dann sehr von Vorteil in früheren Jahren in
französischen Skigebieten "aktives Anstehen" gelernt zu haben!!
Die älteren Franzosen drängeln, das ist echt der Hammer, je oller desto
doller! Kurz nach 10h sind wir endlich im Flieger. Wieder warten, Abflug
ist erst um kurz nach 12h! Na prima, da kommen wir dann um ca. 22h an und
wo bekommen wir da ein Hotel her? Ankunft war um 21:30h wahrscheinlich ist
er eine Abkürzung geflogen ... nicht schlecht, wir bekommen direkt nach
dem Aussteigen einen Brief, das im Holiday Inn am Flughafen ein Zimmer
reserviert ist! Bis das Gepäck endlich kommt und wir eingecheckt sind ist
es 23:30h. Gute Nacht in Johannesburg!
01.10.2001 Montag
Fahrt von Johannesburg in den Kruger-Nationalpark, 454 km. Ich bin schon
um kurz nach 6:30h wach. Frühstücken, Telefonat mit dem Camp, das wir
einen Tag später kommen, Flughafentransfer, Geld umtauschen, Mietwagen
abholen, schwups ist es 10h. Los geht's, Richtung Krüger Nationalpark.
Der im Hotel meinte 5 - 6 Stunden Fahrt, der von der Autovermietung 4
Stunden, etwas mehr als 5 Stunden waren es dann. Es reicht wieder, ich bin
ziemlich müde. Heike kann überhaupt nicht fahren, da sie ihren
Führerschein vergessen hat ... no comment. Immerhin sind wir nun seit
Samtag, 15 Uhr unterwegs, d.h. ziemlich genau 2 Tage. Unsere Unterkunft
ist o.k.. Von dem Camp aus haben wir bereits ein paar Nilpferde sehen
können, oder sagen wir mal, das was sie uns haben sehen lassen, Kopf und
Rücken oder halt nur Augenpaare auf der Wasseroberfläche. Ausruhen ist
angesagt, später eine Kleinigkeit essen und dann haben wir noch für den
nächsten Morgen, um nicht zu sagen mitten in der Nacht, eine Safari
gebucht. Treffpunkt 4:45h, Abfahrt 5h bis um 8h!!! Gute Nacht!
02.10.2001 Dienstag
Safari am Morgen und danach Fahrt vom Skukuza Camp zum Satara Camp, 94 km.
Irgendwie hab ich nicht besonders gut geschlafen ... und dann um 4:20h
aufstehen! Die Tour beginnt im Dunkeln, welch Wunder bei der Uhrzeit, und
wir werden mit 3 Scheinwerfern ausgestattet, die wir aber nur kurz
brauchen, da die Morgendämmerung, die Teile schnell überflüssig macht.
Wir sehen diverse Tiere (siehe Bilder, soweit es im Morgenlicht zu
fotografieren war), als Einstieg ganz nett. Mal sehen was wir alles
entdecken, wenn wir selbst fahren und schauen müssen. Aber auch das
klappt recht gut und wenn man selbst nichts entdeckt muß man nur schauen,
wo die anderen Autos halten, was aber nicht immer eine Garantie bietet,
das man auch was sieht. Mit Abstand am beeindruckendsten war das
Löwenpäarchen, das wir gesehen haben und die Überreste der Beute zweier
Löwen, über die Hyänen und Geier hergefallen sind. Die Löwen haben wir
kurz danach träge am Fluß liegen sehen. Im Camp angekommen haben wir
erstmal gegessen und uns vom vielen Schauen ausgeruht. Später sind wir
nochmal los. Ergebnis: 1 Gnu und 2 große Elefanten. Klasse. Für gerade
mal einen Tag bin ich mit dem Gesehenen sehr zufrieden. Heike nicht, weil
wir keine Leoparden oder Geparden gesehen haben, aber die Löwen haben ihr
schon sehr gefallen ... Gute Nacht.
Alle Bilder bzw. Tiere auf
dieser Seite sind aus dem Kruger National Park.
Südafrika
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